A Dedicated Life

Regie
Hara Kazuo
Laufzeit
157 min.
Jahr
1994

Hara porträtiert mit dem Schriftsteller und Selbstdarsteller Inoue Mitsuharu (1926—1992) erneut eine ambivalente Figur der japanischen Nachkriegsepoche. Statt sein literarisches Werk in den Vordergrund zu stellen, interessiert Hara sich für die Konstruktion seiner Persona zwischen Lüge und Selbstmythisierung. Über drei Jahre begleitet er Inoue durch Workshops, angedeutete Affären und eine Krebserkrankung bis zu seinem Tod. Eindrucksvoll zeigt sich Haras Stilbewusstsein sowie seine Fähigkeit, mit Mitteln des narrativen Kinos eine vielschichtige Betrachtung eines komplexen, widersprüchlichen Lebens zu entfalten, die im Vergleich zu seinen vorherigen Filmen weniger drastisch, beinahe zärtlich wirkt. (Metropolis Hamburg)

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