Buchmittwoch: Klaus Nomi – Stimme im Orbit

Singender Weltraumroboter, galaktischer Pierrot, ein Wesen vom anderen Stern: Klaus Nomi wurde von den Medien gern als Außerirdischer stilisiert. Tatsächlich entzieht sich der Künstler jeder Gender- und Genrezuordnung und wirkt wie ein Hybrid aus Mensch, Maschine und Marsianer. Mit Leichtigkeit verbindet er Barockoper, 1960er-Pop und New Wave, vom frostigen »Cold Song« bis zum ironisch-infernalischen »Total Eclipse«. Trotz nur zweier zu Lebzeiten veröffentlichter Alben ist sein Einfluss vierzig Jahre nach seinem frühen AIDS-Tod in nahezu allen Kunstsparten spürbar. Die Lesung wird durch Videomaterial ergänzt, darunter ein historisches Video von Klaus Nomi, gedreht von Lutz Eisholz. (Klick Kino)

Jetzt im Kino

Bird (2024)

Bailey wird in prekären, chaotischen Verhältnissen groß. Eines Tages findet sie einen Verbündeten in einem seltsamen Mann, der sich „Bird“ nennt.

My Stolen Planet

Aus eigenen Aufnahmen und privaten Super-8-Filmen hat die Iranerin Farahnaz Sharifi ein Videotagebuch des Widerstands montiert.

Yo vi tres luces negras – I Saw Three Black Lights

Der 70-jährige Jose de los Santos begibt sich in den Dschungel, um dort einen Platz zum Sterben zu finden und seine Seele vor dem Fegefeuer zu retten.