Apollo 1

Regie
Mark Craig
Laufzeit
102 min.
Jahr
2024

Als es der Sowjetunion am 12. April 1961 gelingt, den ersten Menschen in den Weltraum zu schicken, steigt in den USA der Druck. Schließlich verkündet Präsident John F. Kennedy einen ambitionierten Plan: Noch innerhalb der 1960er Jahre soll ein bemannter Flug zum Mond realisiert werden. Koste es, was es wolle. Doch im Wettstreit um den Mond ereignete sich eine Tragödie: Am 27. Januar 1967 kommt es während eines Routinetests zu einem tragischen Unfall, der das ganze Land erschüttert und drei Astronauten das Leben kostet: Gus Grissom, Ed White und Roger Chaffee, so die Namen der Besatzung der ersten bemannten Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms der NASA. Sie ebneten all denjenigen den Weg, die später den Mond erreichen sollten: Dass am 21. Juli 1969 – nur rund zweieinhalb Jahre nach der Katastrophe – Neil Armstrong erfolgreich auf dem Mond landet, wäre ohne die Erfahrungen der Apollo-1-Mission unmöglich gewesen. Ehemalige NASA-Verantwortliche und Hinterbliebene der Verstorbenen gewähren einen emotionalen Einblick in die Zeit vor und nach dem Tod der Astronauten. Aus ihrer sehr persönlichen Perspektive erzählt der Dokumentarfilm die inspirierende Geschichte dreier fast vergessener Pioniere, die mit einem unbändigen Willen für ihren großen Traum gearbeitet haben und damit den Grundstein für einen großen Schritt der Menschheit legten. (Stranger Than Fiction Dokumentarfilmfest)

Jetzt im Kino

Eraserhead

David Lynchs Debütfilm, halb Alptraum, halb groteske Komödie. Das Mädchen im Heizkörper singt über den Himmel.

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Auf trockenen Gräsern

‘Ceylans Figuren sind keine stillen Helden. Sie sitzen bei Tee in Amtstuben, kargen Häusern und zugerümpelten Schulbüros und sprechen von den großen und kleinen Dingen, die sie bewegen.’

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The Outrun

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