
Kinoleben – Über das Tübinger Arsenal und andere Programmkinos
- Regie
- Goggo Gensch
- Laufzeit
- 95 min.
- Jahr
- 2025
Am Anfang steht ein Ende: Im Arsenal schließt der letzte Vorhang. Peter Bogdanovichs DIE LETZTE VORSTELLUNG markiert das Ende einer Ära. Vor 50 Jahren hatte Stefan Paul das Kino in Tübingen eröffnet. Damals war das Konzept eines Programmkinos völlig neu. Das Kino mit Kneipe zählte zu den ersten, die Undergroundfilme abseits des Mainstreams zeigten. Doch schon bald besetzten überall im Westen Deutschlands Studierende leer stehende Immobilien. In Hamburg öffnete das Abaton in einer alten Garage. Die „Arbeitsgemeinschaft Kino“ wurde gegründet. Paul rief den Arsenal Filmverleih ins Leben, holte die Werke von Andy Warhol und John Waters nach Deutschland.
Der Dokumentarfilm, den Goggo Gensch zum Jubiläum und gleichzeitigen Ende des Arsenal – zumindest am alten Standort – drehte, zeichnet ein halbes Jahrhundert Programmkinogeschichte nach.


