
KFF26: Lab 1: Trans*Skript (3001)
In »Trans*Skript« zeigen wir filmische Arbeiten, die das Verhältnis von geschlechtlicher Selbstbestimmung und äußeren Zwängen verhandeln. Einige Filme hacken Geschlechter-Algorithmen und unterlaufen standardisierte Entwicklungs- oder Übergangsnarrative. Andere tauchen in Archive des Gesundheitshorrors ein und leuchten die enge Bindung und Protokolle von Fürsorge und Kontrolle aus. Die Filme setzen bei Eigenerzählungen an; bei Rollen, die auswendig gelernt wurden, bevor sie bewusst sind. Sie zeigen Personen, die Skripte bedienen müssen und sie zugleich ausfransen lassen. Dabei erproben die Arbeiten, wie die Normierung von geschlechtlicher Erfahrung und Transition als geradliniger Fortschrittserzählung filmisch gezeigt, kritisiert und unterlaufen werden kann.
Kuratiert von Sophie Holzberger und Elisa Linseisen.
Das Programm ist Teil eines großen Fokus auf Feminismus. Feminismus ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern eine Praxis des Sehens, Zuhörens und Widerstands. In diesem Schwerpunktprogramm versammeln Kurator:innen aus England, Deutschland, Tanzania und Argentinien filmische Arbeiten, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft feministischer Kämpfe erkunden. Die Programme fragen, wie Bilder Machtverhältnisse sichtbar machen – und wie Kino Räume für andere Erzählungen, Gemeinschaft und solidarische Praktiken eröffnen kann.
Programmdetails
Cineville-Abonnent*innen können alle Vorstellungen des Kurzfilm Festivals mit ihrer Cineville-Karte besuchen. Die Kurzfilmprogramme finden im 3001 Kino, B-Movie, filmRaum, Lichtmeß, Metropolis im Planet Harburg, in den Zeise Kinos und im Festivalzentrum POST in den Kinos Lampenlager und Saal am Kaltenkircher Platz in Altona statt.
Die Tickets erhaltet ihr gegen Vorlage der persönlichen Cineville-Karte direkt an den Kinofestivalkassen ab 1,5 h vor Vorstellungsbeginn. Ein Kontingent für Cineville-Mitglieder ist vorhanden.
Weitere Informationen zum Programm des Kurzfilmfestivals


