Doppelprogramm: Z *** in Duisburg sowie Zwei Schwestern

Z *** in Duisburg
Rainer Komers schildert die Lebensbedingungen und traumatisierenden Erfahrungen der Duisburger Sinti-Familie Mettbach und deren Vertreibung von ihrem Wohnplatz in Meiderich. Gedreht 1977/78 ist der Film einer der ersten in Deutschland, der die Verfolgung der Sinti und Roma in der NS-Zeit und deren fortgesetzte Diskriminierung in der Bundesrepublik thematisiert.
D 1980, Regie: Rainer Komers, 37 Min.

Zwei Schwestern
45 Jahre nach Z *** in Duisburg, seinem ersten Dokumentarfilm über die Familie Mettbach in Duisburg, greift Rainer Komers den Faden wieder auf. Er lässt die Enkelinnen der Holocaust-Überlebenden Elli Mettbach zu Wort kommen. Jasmin und Janett Mettbach berichten von der alltäglichen Diskriminierung, der sie und ihre Familien auch heute noch ausgesetzt sind. Sie wollen zurück auf den Wohnplatz in Duisburg-Neuenkamp ziehen, wo sie selbst aufgewachsen sind. Für sie ist dieser Platz ein „Save Space“, wo sie und ihre Kinder vor Diskriminierung geschützt sind und wo sie ihre Eltern und die pflegebedürftige Großmutter versorgen können. Die Behörde jedoch verweigert der Familie seit Jahren die Rückkehr, weil sie in diesem Platz nur eine „Obdachlosenunterkunft“ sieht. Die Schwestern fordern die Anerkennung und Legalisierung des Platzes als Sinti-Wohnplatz.
D 2025, Regie: Rainer Komers, ca. 20 Min.

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