Der Prinz von Arkadien

Regie
Karl Hartl
Cast
Willi Forst, Liane Haid, Hedwig Bleibtreu
Laufzeit
89 min.
Jahr
1932

Arkadien – ursprünglich eine Landschaft im Peloponnes, wurde für zahlreiche Schwärmer der Kunst- und Kulturgeschichte, von Vergil bis Goethe, zu einer Formel für ein Reich des Glücks, losgelöst von der historischen Wirklichkeit. 1932, auf der Spitze seines Ruhms als Filmstar, fühlte sich Forst womöglich tatsächlich wie der Prinz eines solchen Fantasiestaates. Seine Paraderolle als weltgewandter Bonvivant bringt jedenfalls kaum ein Film so gekonnt auf den Punkt wie diese leichtfüßige österreichische Produktion. Geschrieben von Walter Reisch und mit viel Sinn für Schauwerte inszeniert von Routinier Karl Hartl, verfrachtet der Film Forst nach Italien. Sein Prinz von Arkadien ist ein abgedankter Herrscher im Exil, der an der Adria in eine Liebesgeschichte gerät, die mit einer Autohupe beginnt. (Filmhaus Nürnberg)

Jetzt im Kino

Lost Highway

Film Noir von David Lynch über Mord, Verlangen und Persönlichkeitsspaltung

Pettersson & Findus

Während sie auf das Ende eines Sturms warten, erinnern sich Pettersson und Findus an ihre Abenteuer.

Tipp von Clarissa

Universal Language

‘Voll von absurden Einfällen und Nebengeschichten, die gleichermaßen witzig und zärtlich sind.’