Mit 17 weint man nicht

Regie
Alfred Vohrer
Cast
Barbara Frey, Matthias Fuchs, Heinz Drache, Gisela Uhlen
Laufzeit
102 min.
Jahr
1960

Eines der ganz großen Vohrer-Meisterwerke: In seinem letzten Halbstarken-Film sind der Schüler Horst und die Laborgehilfin Karin verliebt – und auch, zum Unwillen ihrer Eltern, verheiratet. Die Beziehung der beiden wird als eine geteilte Liebesfiktion inszeniert, die von einer kalten Wirklichkeit unter Druck gesetzt wird. Und fast zerbricht, als erst Horst die Schule hinschmeißt und dann Karin einen anderen kennenlernt. MIT 17 WEINT MAN NICHT ist ein Film wie eine junge Liebe: unberechenbar, neugierig, sprunghaft. Alle 20 Minuten wechselt Vohrer komplett die Tonlage, außerdem wechselt die Erzählperspektive geschickt zwischen den beiden Liebenden hin und her. Matthias Fuchs brilliert in der Hauptrolle als wundervoll verschrobener, bundesdeutscher Rebell ohne Grund. (fhn)

Jetzt im Kino

Der Mann aus Eisen

Ein Reporter erhält den Auftrag, Material gegen ein Solidarnosc-Mitglied zu sammeln.

Niki de Saint Phalle: Wer ist das Monster – Du oder ich?

In den 1950ern war die Kunst der französischen Skulptur-Künstlerin Niki de Saint Phalle revolutionär, fast gefährlich.

Belle de jour – Schöne des Tages

Séverine, eine scheinbar glücklich verheiratete Frau aus großbürgerlichem Milieu, leidet insgeheim unter erotischen und masochistischen Zwangsvorstellungen.