Far from Maine

Regie
Roy Cohen
Laufzeit
100 min.
Jahr
2025

Das Friedenscamp „Seeds for Peace“ in Maine, USA, hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche aus Konfliktregionen für ein friedvolles Miteinander auszubilden. Hier werden Roy und Aseel in den 1990er Jahren beste Freunde. Roy ist arabisch-jüdischer Herkunft und Aseel israelischer Palästinenser. Die beiden Freunde glaubten an eine gemeinsame Heimat ohne Gewalt, bis Aseel im Jahr 2000 von einem israelischen Polizisten getötet wurde.

Auf der Suche nach moralischer Klarheit inmitten zunehmender Ungerechtigkeit, schreibt Roy mit FAR FROM MAINE einen „cineastischen Brief“ an seinen verstorbenen Freund. In Erinnerung an Aseels Mut und Aktivismus, in Gesprächen mit anderen Teilnehmenden des Sommercamps in Maine und in Diskussionen mit seiner Familie sucht Roy nach Antworten. Dabei blickt er nuanciert, ehrlich und empathisch auf die Entwicklungen in seinem Land und den verheerenden Krieg in Gaza. (fhn)

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