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Wanda (WA)

Regie
Barbara Loden
Cast
Barbara Loden, Michael Higgins, Charles Dosinan
Laufzeit
101 min.
Jahr
1970

Im New-Hollywood-Kino der frühen sechziger und siebziger Jahre und im europäischen Autorenfilm derselben Zeit wimmelt es von Drifter-Figuren. Barbara Loden erzählt in WANDA zum ersten Mal von einer weiblichen Figur, die auf diese Art unterwegs ist. Wanda, gespielt von Loden selbst, hat Mann und Kinder verlassen und ist auf einer Suche, bei der unklar ist, wo sie hinführen könnte. Ohne Wohnsitz und Arbeit, nie lange an einem Ort und doch mit einer diffusen Sehnsucht nach Zugehörigkeit, treibt sie durch die Welt. Alle Männer, die wollen, dürfen sie zum Essen einladen, sie geht mit in jedes Hotelzimmer, und als ein Bankräuber sie zu seiner Komplizin macht, folgt sie ihm wie selbstverständlich. Wanda ist immer bestrebt, nicht zu stören, „I´m just no good“, sagt sie, als sie nach sich selbst gefragt wird. Doch unter der Oberfläche brodeln Emotionen, Gedanken, Sehnsüchte.

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