Und Jimmy ging zum Regenbogen

Regie
Alfred Vohrer
Cast
Alain Noury, Judy Winter, Horst Frank
Laufzeit
133 min.
Jahr
1970

Anfang der 1970er stieß das seinerzeit jenseits der grassierenden Sexwelle ziemlich gebeutelte deutsche Populärkino noch einmal auf Gold. Und zwar im Werk des Volksschriftstellers Johannes Mario Simmel, dessen linksliberal angehauchte Bestseller im Trend des Zeitgeists lagen und von der Münchner Roxy-Film als eine Serie geschickt stilisierter Melodramen adaptiert wurden. Wie schon bei Wallace war Vohrer auch bei Simmel zur Stelle und wurde zum wichtigsten Regisseur der Filmreihe. Seine starbesetzte erste Simmel-Verfilmung UND JIMMY GING ZUM REGENBOGEN ist ungemein elegant erzählt und verknüpft einen in der damaligen Gegenwart angesiedelten Spionageplot mit Rückblenden, die in die Nazizeit zurückführen und einem düsteren Familiengeheimnis auf der Spur sind. Besonders hervorzuheben ist die gleichermaßen dynamische und spielerische Kameraarbeit Charly Steinbergers, der in den 1970ern zu Vohrers wichtigsten künstlerischen Weggefährten zählte. (fhn)

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