Schönste, liebe mich

Regie
Rouben Mamoulian
Cast
Maurice Chevalier, Jeanette MacDonald, Charles Ruggles, Myrna Loy
Laufzeit
89 min.
Jahr
1932

Richard Rodgers' und Lorenz Harts Musical um einen Pariser Schneider, der sich in einem Schloss wiederfindet, als Baron ausgibt und in die Prinzessin verliebt, bot Rouben Mamoulian die Gelegenheit, „alle Elemente von Bewegung, Tanz, Schauspiel, Musik, Gesang, Bühnenbild und Beleuchtung“ (R.M.) zu einer fließenden, komischen und rhythmischen Inszenierung zu vereinen. Indem er zwei der beliebten Stars von Ernst Lubitsch in eine kokette Inszenierung einbettet, die ganz und gar Mamoulian eigen ist, nimmt der Film sich selbst reflektierend und parodistisch auf die Schippe. Als Ergänzung zur Musik von Rodgers und Hart schafft Mamoulian Musique concrète, um den unaufhörlichen Fluss von Raum und Zeit zu vermitteln. Der Film ist eines der ersten Musicals, das Lieder nutzt, um der Geschichte Schwung zu verleihen. Die Lieder sind mit einer Vielzahl visueller Techniken verwoben, von Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen bis hin zu Split-Screen. In SCHÖNSTE, LIEBE MICH sind nicht nur die Musicalnummern choreografiert – der gesamte Film ist von Anfang bis Ende ein choreografisches Werk. (fhn)

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