Herzblatt oder Wie sag ich’s meiner Tochter?

Regie
Alfred Vohrer
Cast
Georg Thomalla, Mascha Gonska, Siegfried Schürenberg, Günther Lüders
Laufzeit
84 min.
Jahr
1969

Die „Sexwelle“ war Ende der 1960er, Anfang der 1970er in aller Munde. Vohrers ultimativer Beitrag zum Thema kommt 1969 ins Kino, ein Jahr bevor der erste SCHULMÄDCHENREPORT dem deutschen Sexfilm seinen charakteristischen, gleichzeitig voyeuristischen und autoritären, Tonfall vorgibt. HERZBLATT ... schlägt komplett andere Töne an und zeigt, wie man sich veränderten Sitten im Bereich des Zwischengeschlechtlichen auch nähern kann: selbstironisch, fantasievoll, menschenfreundlich. Der Film dreht sich um einen alleinerziehenden Vater, der eine enge Beziehung zu seiner Tochter, genannt „Herzblatt“, hat. Was zu allerlei absurden Verwicklungen führt, als das Herzblatt die Pubertät durchlebt. Selbst der Evangelische Film-Beobachter musste eingestehen, es hier mit einer Komödie zu tun zu haben, „in der Sex nicht gleich Pornographie ist“. (fhn)

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