Verbrechen nach Schulschluss

Regie
Alfred Vohrer
Cast
Christian Wolff, Peter van Eyck, Heidi Brühl, Corny Collins
Laufzeit
106 min.
Jahr
1959

Im gesellschaftlich restriktiven Klima der späten 1950er, in der Alfred Vohrer seine Regiekarriere beginnt, genügen Kleinigkeiten, um mit der Obrigkeit in Konflikt zu geraten. Der Gymnasiast Fabian zum Beispiel gerät ins Visier der Polizei, weil er einen angeketteten Hofhund befreit – wozu ihn auch noch ein Lehrer aufgefordert hatte. Später lernt Fabian das Waisenmädchen Ulla kennen, die Liebesgeschichte der beiden steht von Anfang bis Ende unter dem Vorbehalt ihrer sozialen Unmöglichkeit und endet mit einer herzzerreißenden Geste, die Robert Bresson würdig wäre. VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS ist einer der zärtlichsten, intimsten Halbstarkenfilme: eine Geschichte, die von einer Welt erzählt, in der hinter verschlossenen Gardinen düstere Geheimnisse lauern; und vom unbedingten jugendlichen Willen, aus dieser Welt auszubrechen. (fhn)

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