Frauen in Berlin

Regie
Chetna Vora
Laufzeit
139 min.
Jahr
1982

Chetna Vora kam 1976 mit einem Stipendium der Kommunistischen Partei Indiens in die DDR, um an der HFF Babelsberg Regie zu studieren. Ihr erster Langfilm "Frauen in Berlin" wurde jedoch von der Hochschule gestoppt - das Projekt musste abgebrochen und das Filmmaterial vernichtet werden. Erhalten geblieben ist nur eine heimlich auf Video abgefilmte Rohfassung. Trotz - oder gerade wegen - dieses unfreiwilligen Umwegs entfaltet der Film eine besondere Kraft. Gedreht fast ausschließlich in Innenräumen, durchzieht ihn eine Atmosphäre der Enge und Unsicherheit, die sich auch in den Erzählungen der porträtierten Frauen widerspiegelt. Gleichzeitig entstehen intime Schutzräume, in denen offene Gespräche möglich werden - selten hört man Frauen so direkt über ihr Leben und ihre Perspektiven sprechen.

Jetzt im Kino

Tipp von Christian

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‘Einer der besten Berlinfilme überhaupt.’

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