Bekannt als »Pope of Trash«, ein von William S. Burroughs geprägter Titel, nennt sich John Waters lieber »The People’s Pervert«. Seine frühen Filme, einst ein schmutziges Geheimnis der Mitternachts- und Undergroundkinos, sind provokant, radikal queer und ein befreiender Gegenentwurf zur prüden Ära zwischen Nixon und Reagan. Grell, billig und anarchisch, bevölkert von seinen »Dreamlanders«, wird dieses Kino vor allem durch die Drag-Ikone Divine (Harris Glenn Milstead) geprägt, neben u. a. Edith Massey und Mink Stole.
Am 22. April feierte John Waters seinen 80. Geburtstag und wir feiern seine Filme. (Metropolis Hamburg)




