Die Arbeiten der Kostümbildnerin und vierfachen Oscarpreisträgerin Milena Canonero entstehen stets aus einer engen Verbindung von historischer Recherche, formaler Präzision und außergewöhnlicher Sensibilität für Figuren. Ihre Kostüme illustrieren nicht, sie erzählen: Sie strukturieren Zeit, Raum und soziale Beziehungen und verleihen dem Film seine spezifische Atmosphäre. Zugleich sind sie tief in der Tradition der italienischen Schneiderkunst verwurzelt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit römischen Ateliers.
Begleitend findet am 5.2. im Italienischen Kulturinstitut ein Gespräch zur Bedeutung des Filmkostüms statt – mit besonderem Blick auf die italienische Schneidertradition und das Kostüm als erzählerisches Medium. (Metropolis Hamburg)





